Gesundheitsvorsorge in der früheren Zeit

Bereits im Mittelalter war die Gesundheit ein schwieriges Thema. Neben den sogenannten „weisen“ Frauen standen in den Städten Ärzte und Bader (frühere Betreiber einer Badestube und „Ärzte der kleinen Leute“) zur Verfügung. Der Beruf des Arztes wurde „Medicus“ genannt und war, aufgrund des Medizinstudiums an einer Universität, damals wie heute sehr angesehen. Allerdings waren dessen Dienste im Früh- und Hochmittelalter sehr teuer und daher nur für Adlige und reiche Kaufleute erschwinglich. Für alle anderen standen nur die Bader in den Badestätten der Stadt zur Verfügung.

Revolutioniert wurde das Gesundheitssystem im Spätmittelalter. Eine Reihe von Stadträten stellten Ärzte an, welche dazu verpflichtet waren, alle Krankheiten zu behandeln. In den Medizinalordnungen der Städte wurde verankert, dass Mediziner arme Menschen sogar kostenfrei behandeln sollen. Von nun an wurde die Arzneiherstellung auf die Apotheker beschränkt und Hausbesuche wurden eingeführt. Ohne das Einverständnis des Stadtrates durften Ärzte nicht auf Reise gehen oder nachts die Stadt verlassen. Für heutige Verhältnisse waren die Praktiken der Mediziner sehr ungewöhnlich und unhygienisch. Als Beispiel sei die sogenannte Drecksapotheke zu nennen. Je schlimmer etwas roch oder schmeckte, desto besser sollte die Heilwirkung sein. Fledermausblut und Krötenschleim waren häufig Bestandteile von Medikamenten. Auch die teilweise noch heutzutage praktizierte Eigenharnbehandlung war nicht selten.

Im Gegensatz zum Mittelalter ist unser heutiges Gesundheitssystem deutlich fundierter und baut nicht auf Annahmen, sondern auf Wissenschaft auf.

Gesundheitsvorsorge heutzutage

Rund 70 Millionen Deutsche sind über die gesetzliche Krankenversicherung für den Fall von Krankheiten abgesichert. Dabei ist nur eine Minderheit Mitglied einer privaten Krankenversicherung.

Aufgrund von häufigen Gesetzesänderungen in den letzten Jahren unterlagen gesetzliche und private Krankenversicherungen einer ständigen Veränderung. Auf der einen Seite haben sich Gesundheitsreformen verändert, auf der anderen Seite wurden Gesundheitsfonds eingeführt. Allerdings besteht die Grundidee der gesetzlichen Krankenkassen seit mehr als einem Jahrhundert: Das Einkommen oder Vermögen soll nicht darüber entscheiden, ob die Krankheiten eines Menschen geheilt werden.

Zahnzusatzversicherung kann sich lohnen

Um ein böses Erwachen frühzeitig entgegen zu wirken, lohnt es sich, dass man frühzeitig vorsorgt und eine Zahnzusatzversicherung abschließt. Ist man da rechtzeitig abgesichert, kann man bei Bedarf an Zahnersatz deutlich sparen.

Grüne-Äpfel

Versicherungsnehmer, die umfassende Leistungen in der Krankenversicherung in Anspruch nehmen möchten, sollten sich durch Eigeninitiative selbst versorgen.

Im Zuge dessen stellt sich zuerst die Frage, ob man sich einer gesetzlichen Krankenversicherung oder einer privaten Krankenversicherung annehmen möchte. Zudem sollte eine passende Krankenkasse mit fairem Tarif gefunden werden.

Comments are closed.