Vorsorgen bedeutet, sich bereits jetzt Gedanken um mögliche Risiken und eine Altersvorsorge zu machen.

Vorsorge in der früheren Zeit

Früher wurde die Versorgung im Alter durch den Familienverband abgesichert. Das System sah vor, dass die jeweils leistungsfähige Generation die alternde Generation mitversorgte. Wohnraum, Heizmaterial, Kleidung und eventuell ein Taschengeld wurde den Alten zur Verfügung gestellt. Essentiell waren dabei eine ausreichende Kinderzahl und ein eigenes Haus oder Grundbesitz.

Im Zeitalter der Industrialisierung konnte die familiäre Altersversorgung immer häufiger nicht sichergestellt werden. Aus diesem Grund wurden bereits ab dem 17. Jahrhundert erste staatliche Pensionssysteme eingerichtet. Betriebliche Altersversorgungen kamen im 18. Jahrhundert hinzu. Ende des 19. Jahrhunderts führte der erste Reichskanzler Bismarck mit seiner Sozialgesetzgebung eine gesetzliche Altersrente ein. Damit revolutionierte er das gesamte System: Die Arbeitnehmer gaben einen Teil ihres Verdienstes  an die Rentenversicherung ab. Diese sparte das Geld und zahlte es den Arbeitnehmern später wieder aus. Dieses System wird auch „kapitalgedeckt“ genannt.

Das aufgebaute Kapital der Rentenversicherung ging jedoch im 20. Jahrhundert aufgrund der zwei Weltkriege, Inflation und Wirtschaftskriese verloren. In den 1950er Jahren wurde auf das Umlagesystem umgestellt. Dabei bezahlt die aktuell arbeitende Generation die Rente zur parallel im Ruhestand befindlichen Generation. Kurz gesagt: Im Laufe der letzten 400 Jahre ist die Verantwortung für die Altersvorsorge vom Familienverband auf den Staat bzw. die Gemeinschaft der Versicherten übergegangen. Zusätzlich zur gesetzlichen Altersversorgung wird seit den 1990er Jahren auch die individuelle Verantwortung für die Altersvorsorge stärker hervorgehoben.

Das heutige System der Altersvorsorge

Da die Bundesbürger immer älter werden, müssen immer weniger Beitragszahler für zu viele Rentner und Pensionäre aufkommen. Der so genannte Generationenvertrag funktioniert nicht mehr.

Im Zuge der persönlichen Altersvorsorge werden Berufsunfähigkeit, schwere Krankheiten, Tod oder Unfallfolgen abgedeckt. Im Ernstfall ziehen Versorgungslücken oft schlimme finanzielle Konsequenzen nach sich. Essentiell ist daher eine Absicherung der Arbeitskraft und dem damit verbundenen Einkommen. Zudem sollte eine Absicherung der Familie stattfinden.

Lachende-Familie

Um den erarbeiteten Lebensstandard auch im Alter gewährleisten zu können, sollten Sie bei der Vorsorgeplanung schon heute absehbare Versorgungslücken schließen. Sie haben die Möglichkeit, sich durch eine betriebliche Altersvorsorge sowie eine private Altersvorsorge abzusichern.

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