Durch eine private Unfallversicherung wird die Versorgungslücke der gesetzlichen Unfallversicherung geschlossen. Sie bietet Ihnen 24 Stunden am Tag rund um den Globus Schutz gegen finanzielle Folgen von Unfällen.

Wer sollte eine Unfallversicherung abschließen?

Arbeitnehmer, Hausfrauen und insbesondere Kinder. Allerdings sollten sich auch Berufsstarter absichern und alle, die Freizeitsport betreiben.

Vor allem, wer Freizeitsport betreibt sollte an die Unfallversicherung denken, da der überwiegende Teil der Unfälle in der Freizeit passiert. Eltern sollten Ihre Kinder versichern. Die Beiträge sind speziell für Kinder sehr günstig.

Umfang einer privaten Unfallversicherung

Kernleistungen einer privaten Unfallversicherung ist die unfallbedingte Absicherung der Invalidität. Außerdem der Todesfallschutz und eine Unfallrente. Je nach Anbieter sind viele weitere (Bar-)Leistungen erhältlich. Üblich ist das Prinzip der Progression. Heißt: Je höher der Invaliditätsgrad, desto höher die Auszahlung.

Wann zahlt der Versicherer grundsätzlich nicht?

Ein Versicherungsschutz besteht nicht, wenn:

  • –  Der Unfall durch Vorsatz herbeigeführt wurde
  • –  Der Unfall bei nicht versicherbaren Risiken entstanden ist (z.B. Teilnahme an Rennveranstaltungen)
  • –  Vorerkrankungen ausschließlich für den Unfall ursächlich wären

Wie hoch sollte man sich versichern?Rollstuhl

Folgende Faustregel: mit 35 Jahren sollte man beispielsweise das Sechsfache, mit 45 das Fünffache und ab 55 sollte man das Vierfache Jahresbruttogehalt/Einkommen absichern. Für Kinder gilt das Maximum, da im Extremfall einige Jahrzehnte kapitalmäßig zu überbrücken sind.

Ist eine Unfallrente empfehlenswert?

Die Unfallrente kostet zwar etwas mehr Versicherungsprämie, zahlt Ihnen allerdings neben der einmaligen Kapitalleistung eine garantierte monatliche Rente. Daher ist sie unter dem Vorsorgegedanken empfehlenswert.

Worauf sollte man beim Schutz achten?

Das Herzstück einer privaten Unfallversicherung ist die Gliedertaxe. Je höher der Wert der Gliedertaxe ist, desto mehr Leistung wird bei Invalidität ausgeschüttet. Daher ist sie ein klares Leistungsmerkmal, um die Qualität einer Unfallversicherung zu bewerten.

Da das Angebot an privaten Unfallversicherungen sehr weitreichend ist, lässt sie sich schlecht vergleichen. Zudem verbessern die Anbieter ihr Angebot ständig, sodass sich ein Blick selbst für bereits bestehende Kunden lohnt. Oftmals werden diese Policen nicht automatisch aktualisiert.

Allerdings hat eine Unfallversicherung auch Fallstricke: Beispielsweise Vorerkrankungen oder Bewusstseinsstörungen sind nicht in jeder Police „sauber“ definiert.

Tipp: Seit einiger Zeit werden Policen angebote, die sogenannte „Grundfähigkeiten“ versichern. Die Grundlage der Police ist der Verlust bestimmter Fähigkeiten.

 

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